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Hilfseinsatz der Bundeswehr in der Türkei

Mit der Ankunft der Luftabwehrraketen vom Typ Patriot in der Türkei, beginnt die Bundeswehr ihren Nato-Einsatz. Das Kontingent aus Soldaten, Fahrzeugen, Material und den Luftabwehrsystemen, soll ein Übergreifen Syriens auf die Türkei verhindern. Wegen des anhaltenden Konflikts in Syrien, hatte die Türkei im vergangenen November bei der Nato um Hilfe gebeten, die das Land nun erhält. Bis Anfang Februar will das Militär seine gesamten Systeme auf volle Einsatzbereitschaft bringen.

Doch dieser Hilfseinsatz stößt nicht überall auf Gegenliebe. In Städten wie Istanbul oder Ankara, protestierten am vergangenen Wochenende unzählige Menschen gegen den Nato-Einsatz. Auch in Deutschland und im Ausland gibt es kritische Stimmen. Russlands Generalstabschef Gerassimov sagte gegenüber Journalisten, er sehe es sehr kritisch, wenn in Krisenregionen eine Konzentration von schweren Waffen stattfinde, da dies durchaus als Provokation gesehen werden könne. Das 'Rostocker Friedensbündnis' protestierte in einem offenen Brief gegen die Verlegung der Raketen, die zur Vorbereitung eines neuen Krieges dienen, so die Sprecher der Aktion.

Neben Deutschland beteiligen sich die Niederlande und die USA an dem Einsatz, der laut der Nato ausschließlich Verteidigungszwecken dient. Dennoch sehen Kritiker diesen Einsatz mit Sorge, denn Raketenabwehrsysteme seien gegen Granateneinschläge, die der Auslöser für den Nato-Einsatz sind, keine Hilfe. Daher glauben Beobachter, die Patriot-Systeme würden als Bedrohung Syriens aufgestellt.

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