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Die Stadt Myra in der Türkei

Amphitheater von Myra
Amphitheater von Myra
Felsgräber in Myra
Felsgräber in Myra
Zugang zur Stätte Myra
Zugang zur Stätte Myra

Eine der zentralen Sehenswürdigkeiten der antiken Stadt ist die erste Basilika von Nikolaus aus dem 6. Jahrhundert. Neben wundersamen Heilungen, sind von der Grabstätte ausgehend viele unerklärliche Dinge überliefert. Nach dem Abtransport der Gebeine des Heiligen, verlor das Kirchenbauwerk seine Bedeutung und wurde den schlammigen Fluten des angrenzenden Flusses preisgegeben. Erst der russische Zar Alexander II. stoppte den fortlaufenden Verfall der Basilika und setzte diese in Teilen wieder instand. Gegenwärtig befindet sich die Kirche in einem erbarmungswürdigen Zustand und wird nun noch selten im Rahmen von Gottesdiensten genutzt. Als besonders sehenswert gelten weiterhin die Felsengräber des antiken Myka. Entgegen aller Gewohnheiten, bestatteten die Lykier ihre Verstorbenen nicht im Erdreich, sondern hoch oben in den Felsformationen entlang der Stadt. In beeindruckender Weise sind die Felsengräber dem Stil lykischer Wohnhäuser nachempfunden und lassen so einen Blick in eine längst vergangene Epoche zu. Einige der Felsengräber von Myka können direkt besichtigt und begangen werden und üben hierdurch auf Besucher eine einzigartige Faszination aus. Das türkische Myra ist eine antike Stadt in Lykien und liegt in der Mittelmeerprovinz Antalya. Den heutigen Ortsnamen Demre tragend, ist Myra auch bekannt wegen seines römischen Theaters, der lykischen Felsengräber sowie als Wirkungsstätte des als Heilligen verehrten Nikolaus von Myra. Dessen Geburtstag am 6. Dezember wird weltweit in vielen kirchlichen Glaubensgemeinschaften als christlicher Feiertag begangen. Schon in der klassischen Epoche von wesentlicher Bedeutung, galt Myra als eine der größten Städte in der Zeit des Hellenismus und war zum späteren Zeitpunkt überdies antiker Bischofssitz. Nach einer Plünderung durch arabische Truppen im 9. Jahrhundert, verlor Myra nach und nach an Bedeutung und wurde im Laufe der Zeit vom Schlamm des nahegelegenen Demre-Flusses begraben. Wiederentdeckt wurden die Ruinen des antiken Myra in der Mitte des 20. Jahrhunderts und federführend durch den deutschen Archäologen Jürgen Borchardt erforscht.