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Bergama - Pergamon in der Historie

Bergama ist eine Stadt mit großer Vergangenheit, die einen Touristenmagnet für Menschen mit einer Vorliebe für die Zeugnisse der Antike darstellt. Die heutige Stadt des früheren Pergamon, dem in Berlin ein ganzes Museum gewidmet ist, dient vielen Reisenden dabei als Ort zur Unterkunft in einem Hotel und als Erholungsort zwischen spannenden Entdeckungstouren in den Ruinen Pergamons.

Die Stadt Bergama liegt in der heutigen Türkei, nahe der türkischen Westküste Kleinasiens. Sie ist die Kreisstadt der Region Izmir.

Die Geschichte der heutigen Stadt Bergama ist getrennt von der Geschichte des historischen Pergamons zu betrachten. Insofern beginnt die eigenständige Geschichte des Ortes Bergama erst mit der Einwanderung der Türken in Kleinasien und mit dem Ende der Byzantinischen Herrschaft um 1300. Fortan gehörte Bergama zum türkischen Fürstentum Karesi, das später von den Osmanen unter Sultan Orhan I. annektiert und zum wichtigen Gerichtsbezirk Anatoliens, danach zum Gerichtsbezirk des Landkreises Aydin zugeordnet. Nach dem Ersten Weltkrieg besetzten griechische Truppen die Stadt Bergama zwischen 1919 und 1923.

Die Stadt Bergama zählt heute etwa etwa 58000 Einwohner (Stand 2008). Nachdem die Türkei 1922 den griechisch-türkischen Krieg, in dem es um den anatolischen Teil des Osmanischen Reiches ging, gewonnen hatte, fand eine Vertreibung der Bevölkerung statt. Im Zuge dieser Vertreibung von Griechen beziehungsweise Türken wurden die türkischen Staatsangehörigen mit griechisch-orthodoxem Glauben das Land gen Griechenland verlassen, griechische Staatsangehörige muslimischen Glaubens dagegen mussten in die Türkei auswandern. Legalisiert wurde die Vertreibung durch den Vertrag von Lausanne. Dabei waren einige Bevölkerungsteile und Landstriche von der Vertreibung ausgenommen, was für Bergama jedoch nicht galt